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Über mich: Hans-Jürgen Eichberger 60 Jahre
Ich laufe seit 1960, keine Wettkämpfe sondern einfach aus Spaß, mit einem Kameraden. In der Lehrzeit kam ich dann indie Hände von Günter Fuhrmann, Der Langlaufpionier seiner Zeit. In Bad Dürkheim wurde ich geprägt durch die Waldmieler Langlaufmethode. Läufer wie Willi Wagner (5000m 13:45, 3000m Hindernis 8:26), Gerhard Fontana (10000m 28:30) waren die damaligen Trainingskameraden. Bahntraining machten wir damals keines, wir liefen alles in freier Natur! Ich werde oft gefragt wieso die Zeiten früher besser waren, dazu kann ich aus Überzeugung antworten: „Wir hatten die besseren Grundlagen“.
Dr. von Aaken, Verfasser mehrerer Laufbücher, schrieb 4-6 Jahre Grundlagentraining sollte Voraussetzung sein! Ich wurde selbst 2 Jahre von ihm betreut und lief 40km in 4 Stunden. Selbst so schnelle Leute wie Wagner und Fontanaabsolvierten jeden Sonntag solch einen „LongJog“ (lockerer Lauf über Stock und Stein).Im Frühjahr folgte Hügeltraining, danach die ersten Cross- und Waldläufe. Hallen gab es damals keine, was ich rückblickendals Vorteil sehe.Ich glaube dass heute die Jungen im Winter durch Hallen- und auch teilweise durch Bahntraining sich ständig auf zu hohem Niveau befinden. Außerdem ist das Wettkampfangebot zu groß Im aktiven Alter können sie sich nicht mehr steigern, Motivation und Laufkarriere sind dahin. Beispiele hiervon gibt es genug!
Nach dieser guten Grundlage kam ich beim ABC Ludwigshafen zum Bahntraining. Von da an ging es stetig bergauf.
Mehrere Vereinswechsel, Trainer und Betreuer wiesen mir im Training die Richtung. Beim TV Offenbach war dann meine Langstreckenzeit. Mit Rolf Hilsendegen, Erich Renner und Johannes Eisinger, um nur einige zu nennen, waren wir nationale Spitze.
Als Trainer im Schüler-, Jugend- und Aktivenbereich hatte ich meine ersten Erfolge. Danach ging es in den TV Hatzenbühl wo ich bis heute tätig bin. Auch für den RAC Wissembourg fungiere ich als Trainer, dort sind Christine Poyet und Nikolas Becker meine besten Athleten.Hier zeige ich auch dass man im Winter ohne Halle und Bahn im Sommer gute Zeiten laufen kann.Nikolas Becker lief als 16jähriger 2004 die 1500m in 4:03 und die 3000m in 8:46.Christine Poyet wurde französische Junioren-Berglaufmeisterin, mit Bestzeit über 21,1km in 1,19,31! Das Ziel in dieser Saison ist bei Nikolas die 5000m in 15,10 und bei Christine 10000m in 36min. Außerdem betreue ich noch etliche Volksläufer. Hierbei freue ich mich besonders über eine Läuferin die sichüber 10km von 51 auf 46 min. verbessert hat. Mein Hobby habe ich vor 14 Jahren zum Beruf gemacht. Mein Geschäft macht mir großen Spaß da ich ständig Kontakt zur Laufszene habe. Vom Leistungssport habe ich mich verabschiedet, denn ich trainiere nur noch nach Lust und Laune, aber täglich. Auch die Schüler- und Jugendarbeit hält mich fit. Außerdem bin ich seit 11 Jahren pfälzischer Volkslaufwart
Mein großes Ziel ist irgendwann die Triathlon-Langdistanz.
Meine Bestzeiten: 3000m in 8.30
5000m in 14.26
10000m in 30.19
25km in 1.18.33 Pfalzrekord
Marathon in 2.19.52 Pfalzrekord
Ferner mehrfacher Seniorenmeister bei Deutschen Cross- und Berglaufmeisterschaften.
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